# Passwortmanager: Passwort-Manager fürs Team

> Der Passwort-Tresor hat private und geteilte Einträge, alle verschlüsselt, und die geteilten sieht nur, wem die Rolle das Recht dafür gibt. Ein Passwort zeigst du mit einem Code per E-Mail an, nach außen teilst du es per Link, der einmal gilt. Wer die Rolle verliert, sieht sofort nichts mehr, und weder die KI noch ein API-Schlüssel kommen an den Tresor heran.

- Seite: https://www.ciro-noise.de/funktionen/passwoerter
- English version: https://www.ciro-noise.de/en/features/passwords.md

Steht das Instagram-Passwort im Chat, liest jeder mit, der je im Kanal war. Im Passwort-Manager von CIRO NOISE legst du es verschlüsselt im Team-Tresor ab, den nur Rollen mit dem Recht dafür sehen, und wer die Rolle verliert, sieht es im selben Moment nicht mehr. Zum Anzeigen braucht jede Person einen Code per E-Mail.

## Ein Tresor, der der Firma gehört

Der Tresor kennt zwei Arten von Einträgen. Private Einträge gehören nur der Person, die sie angelegt hat, und nicht einmal die Eigentümerin der Organisation sieht sie. Geteilte Einträge und Ordner, etwa das Instagram-Konto oder den Zugang zum Hoster, sieht, wem die eigene Rolle das Recht für Team-Passwörter gibt. Ordner sortieren die Einträge, den Zugriff regelt die Rolle. Alle Einträge liegen verschlüsselt auf dem Server.

Im Alltag sieht das so aus: Wer ein Passwort anzeigen will, bekommt als zweiten Faktor einen Code per E-Mail ins eigene Postfach. Danach bleibt der Tresor 60 Minuten freigeschaltet. Wer den Code zu oft falsch eingibt, muss warten, damit niemand Codes durchprobieren kann. Braucht jemand außerhalb der Firma einmal Zugang, gibt es einen Link, der genau einmal gilt: Die Agentur öffnet ihn, sieht das Passwort, und der Link ist verbraucht. So muss niemand mehr ein Passwort per Nachricht schicken.

Der Tresor nutzt dieselben Rollen wie Wiki und Aufgaben. Im Rollen-Editor legst du fest, welche Rolle Team-Passwörter nur lesen, welche sie auch anlegen darf und welche gar keine sieht. Wer die Organisation verlässt oder die Rolle verliert, ist im selben Moment draußen, ohne dass jemand eine Liste durchgeht und Passwörter ändert. Die KI liest den Tresor nicht, und KI-Werkzeuge von außen lesen ihn auch nicht.

Der Tresor ist für die Zugänge gebaut, die ein Team gemeinsam verwaltet: das Instagram-Konto, den Hoster, das Konto beim Großhändler. Einen persönlichen Passwortmanager, der im Browser automatisch ausfüllt, kann jede Person daneben behalten. Die geteilten Zugänge gehören in den Tresor, weil dort die Rolle über den Zugriff entscheidet.

## Team-Zugänge sieht nur, wer das Recht dazu hat

Private Einträge bleiben privat, und geteilte sieht nur, wem die Rolle das Recht dafür gibt.

- **Teile Zugänge nach Rolle**: Geteilte Einträge und Ordner sieht, wem die Rolle das Recht für Team-Passwörter gibt. Verliert jemand die Rolle, ist der Zugriff im selben Moment weg.
- **Gib der Agentur einen Link, der einmal geht**: Du gibst einer externen Person ein Passwort, ohne es zu schicken. Der Link zeigt es genau einmal und ist danach ungültig, und die Gegenseite braucht kein Konto.
- **Der Tresor schließt sich selbst**: Anzeigen geht mit einem Code per E-Mail, danach ist der Tresor 60 Minuten offen und schließt sich von selbst. Wer Codes durchprobiert, muss nach zu vielen Fehlversuchen warten.
- **Behalt Privates privat**: Private Einträge sieht nur die Person selbst, auch die Eigentümerin der Organisation nicht. Alles liegt verschlüsselt auf dem Server, und lesbar wird ein Passwort erst nach dem zweiten Faktor.

## Drei Situationen, in denen sonst ein Passwort im Chat landet

Das gemeinsame Konto, die Agentur und der Tag, an dem jemand geht.

### Das Team braucht das Instagram-Konto

Mara legt den Eintrag im geteilten Ordner „Marketing“ an, mit Adresse, Nutzername und Passwort. Ben, Werkstudent mit der Rolle Marketing, will am Nachmittag posten: Er lässt sich das Passwort anzeigen, bekommt den Code per E-Mail und hat den Tresor 60 Minuten offen. Die Aushilfe im Lager sieht den Tresor gar nicht, weil ihre Rolle kein Recht für Team-Passwörter hat. Im Chat stand das Passwort zu keinem Zeitpunkt.

- Team-Ordner, Zugriff über die Rolle
- Zweiter Faktor per E-Mail
- 60 Minuten offen, dann zu

### Die Agentur braucht einmal Zugang zum Shop

Statt das Passwort zu mailen, erzeugt Kira einen Link, der einmal gilt, und schickt nur den. Die Agentur öffnet ihn, sieht das Passwort und trägt es ein. Danach ist der Link verbraucht, und ein zweiter Klick zeigt nichts mehr. Die Agentur braucht dafür kein Konto bei CIRO NOISE. In keinem Postfach und in keinem Chat liegt das Passwort im Klartext.

- Link gilt genau einmal
- Kein Konto auf der Gegenseite
- Kein Passwort in Mail oder Chat

### Tim verlässt die Firma

Kira entfernt Tim aus der Organisation, ein Klick in den Einstellungen. Alle geteilten Einträge sind für ihn im selben Moment weg, ohne dass jemand eine Liste durchgeht. Seine privaten Einträge hat nie jemand außer ihm gesehen, auch Kira nicht.

- Rolle weg, Zugriff weg
- Ein Klick in den Einstellungen
- Privates bleibt privat

## Der Tresor im Detail

Die wichtigsten Funktionen des Tresors, je in einem Satz.

- **Private Passwörter**: Private Einträge gehören nur der Person. Auch die Eigentümerin der Organisation sieht sie nicht.
- **Passwörter im Team teilen**: Geteilte Einträge sieht, wem die Rolle das Recht für Team-Passwörter gibt, mit denselben Rollen wie im Rest der Organisation.
- **Verschlüsselt gespeichert**: Alle Einträge liegen verschlüsselt auf dem Server, und lesbar wird ein Passwort erst nach dem zweiten Faktor.
- **Zweiter Faktor beim Anzeigen**: Ein Code geht per E-Mail an das Postfach der Person, danach ist der Tresor 60 Minuten freigeschaltet.
- **Einmal-Link für Externe**: Ein Link zeigt das Passwort genau einmal, ohne Konto auf der Gegenseite.
- **Zugriff sofort entziehen**: Wer die Rolle oder die Organisation verliert, sieht geteilte Einträge im selben Moment nicht mehr. Die KI und KI-Zugänge von außen lesen den Tresor nicht.
- **Schutz vor Durchprobieren**: Wer einen Code zu oft falsch eingibt, muss warten, bevor er es erneut versucht.

## Sag es Claude. CIRO NOISE trägt es ein.

### Passwort abfragen

> Gib mir mal das Passwort fürs Bankportal.

An den Tresor komme ich nicht heran, denn CIRO NOISE gibt Passwörter grundsätzlich nicht an Claude heraus.

Du findest das Passwort in CIRO NOISE unter Passwörter › Team › „Bankportal“. Zum Anzeigen bekommst du einen Code per E-Mail.

### Zugang erneuern

> Unser Zugang zum Bankportal läuft Ende des Monats ab. Wer kümmert sich darum, und wie läuft die Erneuerung? Leg es als Aufgabe an.

Petra Lang aus den Finanzen kümmert sich darum. Sie hat FIN-30 „Bankzugang erneuern“, fällig am Fr 16.10., also vor ihrem Urlaub vom 20. bis 24.10.

Laut Wiki läuft die Erneuerung in vier Schritten: Antrag im Portal, zwei Unterschriften der Geschäftsführung, neue Karte und zum Schluss den Eintrag im Tresor ersetzen. Sabine Kurz ist an FIN-30 als Vertretung erwähnt, falls es bis zum 16.10. nicht klappt.

## Häufige Fragen

### Brauche ich für die Firmenzugänge noch einen Passwort-Manager?

Nein. Social-Media-Konten, Lieferantenportale, WLAN und Software-Lizenzen liegen verschlüsselt im Tresor von CIRO NOISE und werden nach Rolle geteilt. Wer neu ins Team kommt, bekommt mit der Rolle den Zugang zum Team-Tresor, und wer geht, verliert sie im selben Moment.

### Wie sicher sind unsere Passwörter?

Sie liegen verschlüsselt im Tresor, und lesbar wird ein Passwort erst, wenn du es mit einem zweiten Faktor anzeigst: einem Code an dein Postfach. Danach bleibt der Tresor 60 Minuten offen. Wer Codes durchprobiert, muss nach zu vielen Fehlversuchen warten.

### Bleibt der Tresor auch für die KI und andere Programme zu?

Ja, ganz. Weder die eingebaute KI noch Claude noch ein Programm mit API-Schlüssel kommt an den Tresor heran. Passwörter zeigt nur ein Mensch an, nach dem zweiten Faktor.

### Wie trenne ich private und gemeinsame Zugänge?

Jeder Eintrag ist privat oder gehört dem Team. Private Einträge sieht nur die Person selbst, gemeinsame alle, denen du den Zugang gibst. So liegen Firmenkonten an einer Stelle, und Persönliches bleibt persönlich.

### Wie gebe ich einer externen Person ein Passwort?

Mit einem Link, der genau einmal gilt. Die Person öffnet ihn, sieht das Passwort, und der Link ist verbraucht. Ein Konto bei CIRO NOISE braucht sie dafür nicht, und im Chat steht kein Passwort.

### Was passiert, wenn jemand das Team verlässt?

Du entfernst die Person aus der Organisation, und alle geteilten Einträge sind für sie im selben Moment weg. Niemand muss dafür Listen durchgehen, und ihre privaten Einträge hat nie jemand anderes gesehen.

### Was kostet der Tresor?

Nichts extra. Die ersten zwei Plätze sind kostenlos, alle Funktionen inklusive, ohne Kreditkarte; jeder weitere kostet 25 € im Monat zzgl. USt., monatlich kündbar. Der Tresor ist in jedem Platz enthalten.

## CIRO NOISE auf einen Blick

- CIRO NOISE ist ein Arbeitsplatz für kleine Unternehmen und Teams bis etwa 50 Personen: Wiki, Aufgaben, Kundenanfragen, Finanzen mit Angeboten und Rechnungen, Kunden (CRM), Meetings, Wissen mit KI, Social Media, Passwort-Tresor und Zeiterfassung hinter einem Login.
- Preis: Die ersten 2 Plätze sind kostenlos, mit allen Funktionen. Jeder weitere Platz kostet 25 € im Monat zzgl. USt. Keine Kreditkarte für den Start.
- Datenschutz: Server und KI laufen in EU-Rechenzentren, Inhalte trainieren keine KI-Modelle, Rechte gelten je Person und Funktion.
- KI-Anbindung: Claude und andere KI-Assistenten verbinden sich über MCP, den offenen Standard für KI-Werkzeuge, mit genau den Rechten der Person.
- Anbieter: CIRO GmbH, Eching. Kontakt: hello@ciro.gmbh, Telefon +49 89 24 88 31 22.
