Manchmal braucht jemand außerhalb der Firma einen Zugang: die Agentur das Passwort für den Hoster oder ein Freelancer die Zugangsdaten zum Shop. Eine Einmal-Freigabe löst das, ohne dass ein Passwort im Klartext in einer E-Mail oder einem Chat landet.
Du erstellst die Einmal-Freigabe direkt am Eintrag im Tresor über „Einmal-Link erstellen“. Die Person öffnet den Link, sieht das Passwort ein einziges Mal, und danach ist der Link verbraucht. Ein Konto in CIRO NOISE braucht sie dafür nicht.
So funktioniert die Einmal-Freigabe in CIRO NOISE
Einen Einmal-Link darf erstellen, wer den Eintrag selbst lesen darf. Weil der Link ein Passwort herausgibt, verlangt CIRO NOISE dafür denselben Code per E-Mail wie beim Anzeigen. Du wählst, wie lange der Link gilt: eine Stunde, 24 Stunden, sieben Tage oder 30 Tage. Voreingestellt sind 24 Stunden.
Zusätzlich kannst du eine PIN mit 4 bis 12 Ziffern festlegen, die du der Person auf einem anderen Weg gibst, etwa am Telefon. Mit PIN zeigt der Link vor der richtigen Eingabe nicht einmal an, um welchen Eintrag es geht. Nach zehn falschen PINs sperrt CIRO NOISE den Link dauerhaft.
Sicherheit
CIRO NOISE speichert vom Link nur einen nicht umkehrbaren Fingerabdruck, ein Abzug der Datenbank verrät also keine offenen Links. Jede Erstellung landet im Protokoll. Ist der Link einmal geöffnet oder abgelaufen, zeigt er nur noch, dass er nicht mehr gültig ist.
Beispiel aus dem Alltag
Die Agentur, die die neue Website baut, braucht den Zugang zum Hoster. Kira erstellt eine Einmal-Freigabe mit 24 Stunden Gültigkeit und einer PIN, schickt den Link per E-Mail und nennt die PIN am Telefon. Die Agentur öffnet den Link, kopiert das Passwort, und der Link ist verbraucht. Nach dem Projekt ändert Kira das Passwort im Tresor.
