Der Tresor ist der Ort für die Zugangsdaten, die dein Team gemeinsam nutzt: das Instagram-Konto, den Hoster, das Konto beim Großhändler. Du findest ihn in der Navigation unter „Passwörter“. Statt Passwörter per Chat zu verschicken, legst du sie einmal im Tresor ab und gibst sie über Rollen frei.
Der Tresor kennt zwei Arten von Einträgen. Private Einträge gehören nur der Person, die sie angelegt hat, und nicht einmal die Eigentümerin der Organisation sieht sie. Geteilte Einträge und Ordner sieht jede Person, deren Rolle das Recht „Team-Passwörter“ hat.
So funktioniert der Tresor in CIRO NOISE
Alle Einträge liegen verschlüsselt auf dem Server, jeder mit einem eigenen Schlüssel. Ein Abzug der Datenbank allein reicht nicht, um ein Passwort zu lesen. Willst du ein Passwort anzeigen, schickt CIRO NOISE einen sechsstelligen Code an dein Postfach. Er gilt 10 Minuten.
Nach dem richtigen Code bleibt der Tresor 60 Minuten offen, und zwar nur auf dem Gerät und in der Sitzung, in der du den Code eingegeben hast. Danach schließt er sich von selbst. Nach fünf falschen Eingaben verfällt der Code, und du forderst einen neuen an. So kann niemand Codes durchprobieren.
Rechte und Schutz
Der Tresor nutzt dieselben Rollen wie Wiki und Aufgaben. Verliert jemand die Rolle oder verlässt die Organisation, sieht er die geteilten Einträge im selben Moment nicht mehr. Die KI liest den Tresor nicht, und auch externe KI-Werkzeuge und API-Schlüssel kommen nicht an ihn heran.
Beispiel aus dem Alltag
Mara aus dem Marketing braucht das Passwort für das Instagram-Konto. Sie öffnet den Ordner „Marketing“, klickt auf „Anzeigen“ und bekommt einen Code per E-Mail. Für den Rest der Stunde kann sie weitere Passwörter anzeigen, ohne erneut einen Code anzufordern. Als Jonas ins Vertriebsteam wechselt und eine Rolle ohne das Recht „Team-Passwörter“ bekommt, sieht er die geteilten Einträge sofort nicht mehr.
