Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.09.2022 müssen Arbeitgeber in Deutschland die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfassen. Die Erfassung soll objektiv, verlässlich und zugänglich sein. Zettel ohne System erfüllen das kaum, eine Tabelle, in die jeder alles eintragen kann, ebenfalls nicht.
In CIRO NOISE findest du die Zeiterfassung als eigene Funktion. Kommen, Gehen und Pause sind drei Knöpfe, am Schreibtisch wie am Handy. Aus den Stempeln rechnet CIRO NOISE das Soll, das Ist und das Zeitkonto jeder Person.
So funktioniert die Zeiterfassung in CIRO NOISE
Für jede Person legst du ein Arbeitszeitmodell fest, entweder Wochenstunden für Gleitzeit oder feste Zeiten je Wochentag. Daraus ergeben sich Soll, Ist, Zeitkonto und ein anteiliges Urlaubskonto. Überstunden zahlst du aus oder gleichst sie mit Freizeit aus.
Wer einen Stempel vergessen hat, trägt ihn mit Grund nach, und standardmäßig gibt die vorgesetzte Person den Nachtrag frei. Die erste Buchung bleibt dabei erhalten, und jede Änderung hinterlässt eine Spur mit Person, Zeitpunkt, vorher und nachher. Für Aushilfen ohne eigenes Konto führt die Verwaltung einen Stundenzettel.
Prüfung nach Arbeitszeitgesetz
CIRO NOISE prüft jede Buchung gegen das Arbeitszeitgesetz: Hinweis ab acht und Grenze bei zehn Stunden am Tag nach § 3, Pausen von 30 Minuten ab sechs und 45 Minuten ab neun Stunden nach § 4, elf Stunden Ruhezeit nach § 5, Sonn- und Feiertage je Bundesland nach § 9 und Nachtarbeit. Zu jedem Hinweis erklärt CIRO NOISE die Regel mit Paragraf, und fehlt eine Pause, schlägt es die fehlende Zeit zum Nachtragen vor. Diese Regeln kann keine Einstellung abschalten.
Die Zeiten bewahrt CIRO NOISE standardmäßig 24 Monate auf. Für eine Prüfung durch Zoll oder Arbeitsschutzbehörde gibt es den Prüfexport mit Beginn, Ende und Dauer je Tag und der Spur jeder Änderung.
Beispiel aus dem Alltag
Mara stempelt um 8:30 Uhr am Handy ein und vergisst über einem Kundenprojekt die Pause. Ihr Tag zeigt danach einen Hinweis, weil sie mehr als sechs Stunden am Stück gearbeitet hat, und einen Vorschlag, wie sie das nachträgt. Am Monatsende exportiert Kira für den Monat die Lohn-CSV mit einer Zeile je Person, mit Überstunden und Urlaub, und schickt sie an das Lohnbüro.
Rechte, Datenschutz und Kosten
Jede Person sieht ihre eigenen Zeiten vollständig. Vorgesetzte sehen ihr Team, die Verwaltung alle, und der Betriebsrat bekommt Zahlen ohne Namen. CIRO NOISE erfasst nur, was jemand stempelt, und ortet niemanden per GPS. Den Arbeitsort (Büro, Homeoffice, Außendienst, Reise) wählt die Person selbst, und die Organisation kann das Feld abschalten.
Wer nur stempelt, braucht keinen vollen Platz: Zu jedem vollen Platz gehören zwei Zeiterfassungs-Plätze ohne Aufpreis.
