Wer jede Woche alles gleichzeitig angeht, verliert leicht den Überblick. Ein Sprint setzt einen Rahmen: Dein Team wählt für einen festen Zeitraum aus, was es schaffen will, und arbeitet das ab. Danach schaust du mit deinem Team, was erledigt ist, und planst den nächsten. Der Begriff stammt aus der agilen Softwareentwicklung.
In CIRO NOISE gehören Sprints zu einem Board in der Funktion Aufgaben. Jeder Sprint hat eine Nummer, auf Wunsch einen Namen, einen Start und ein Ende. Neue Sprints schlägt CIRO NOISE passend vor: Sie beginnen nach dem letzten Sprint, frühestens am nächsten Montag, und dauern so lange wie der vorige oder sonst zwei Wochen.
So funktioniert ein Sprint in CIRO NOISE
Du schätzt Aufgaben in Punkten, mit den Werten 1, 2, 3, 5, 8 oder 13, und ziehst sie in der Planung in den Sprint. Links stehen die offenen Aufgaben ohne Sprint, rechts der Sprint. Wie viel hineinpasst, leitet CIRO NOISE aus den Punkten ab, die dein Team in den letzten drei abgeschlossenen Sprints erledigt hat, und zeigt „Luft“, „Passt“ oder „Zu viel“.
Während der Sprint läuft, zeigt eine Kurve jeden Tag, wie viele Punkte noch offen sind, neben der Linie, auf der dein Team idealerweise liegt. Der Board-Puls ergänzt das um Tempo und eine Prognose, ob ein Ziel mit Termin auf Kurs oder gefährdet ist.
Sprint abschließen
Mit „Sprint abschließen“ beendest du ihn, auch vor dem geplanten Ende. Offene Aufgaben ziehen dabei in den Sprint, den du wählst, und erledigte bleiben als Ergebnis im alten stehen. Löschst du einen Sprint, bleiben die Aufgaben erhalten, nur ihre Einplanung fällt weg.
Beispiel aus dem Alltag
Montag um 9 Uhr nimmt Kiras Team die neuen Aufgaben aus dem Eingang an, zieht die Aufgaben für Sprint 14 in den Sprint, setzt die Zuständigen und schätzt den Aufwand. Die Planung zeigt 34 von 38 Punkten, also „Passt“. Am Mittwoch der zweiten Woche liegt die Kurve über der Ideallinie, und Kira sieht am Board, welche Aufgabe hängt, ohne ein Statusmeeting einzuberufen.
